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Wasserschnelltest für zahnärztliche Behandlungseinheiten RKI komplett (Legionellen, Koloniezahl, Pseudomonas spp. / aeruginosa)

Mikrobiologische Untersuchung auf Legionellen, Koloniezahl bei 36 °C und Pseudomonas spp. sowie Pseudomonas aeruginosa; Versand kostenlos.
Verkaufspreis (inkl. MwSt.): 79,90 €
Untersuchungsfrist:
ca. 10-14 Werktage
Beschreibung

Die Komplettuntersuchung für Wasser aus Dentaleinheiten

Test-Set zur Untersuchung von Wasser aus zahnärztlichen Behandlungseinheiten auf Legionellen, Pseudomonaden und Koloniezahl bei 36 °C. (Klicken Sie hier, wenn Sie die reduzierte Untersuchung ohne Pseudomonas benötigen.)

Nach Eingang Ihrer Bestellung und erfolgter Zahlung senden wir Ihnen innerhalb weniger Werktage ein Probennahme-Set (pro Behandlungseinheit) zu. Gemäß der beiliegenden Anleitung  füllen Sie das Wasser aus der Dentaleinheit ab, verschließen das Probengefäß wieder und lassen es in der von uns mitgelieferten Kühlbox ganz unkompliziert wieder abholen. Nach erfolgter Laboranalyse (siehe oben angegebene Untersuchungsfrist) wird Ihnen das Ergebnis der Dental-Wasseruntersuchung Ihrer Zahnarztpraxis per E-Mail zugeschickt.*

Warum sollten Zahnarztpraxen ihr Wasser testen lassen?

Gemäß der Empfehlung „Infektionsprävention in der Zahnmedizin – Anforderungen an die Hygiene" des Robert-Koch-Instituts (RKI) sollte das Infektionsrisiko für die Patienten „durch Verwendung mikrobiologisch unbedenklichen Wassers" reduziert werden. Das RKI empfiehlt daher im Rahmen des Hygieneplans jeder Zahnarztpraxis eine jährliche Bestimmung der Koloniezahl bei 36 °C sowie die Untersuchung auf Legionellen. Darüber hinaus muss Wasser für die Behandlung immunsupprimierter Patienten frei von Keimen der Gattung Pseudomonas sein. Das RKI weist explizit darauf hin, dass eine Kontamination der Wassersysteme in zahnärztlichen Behandlungseinheiten z. B. durch Biofilmbildung oder retrograde Kontamination auch dann auftreten kann, wenn das eingespeiste Wasser die Vorgaben der Trinkwasserverordnung erfüllt.

Was bedeuten die Bakterien für die Wasserhygiene?

Die Kolonie- oder Gesamtkeimzahl gibt allgemein Aufschluss über die Keimbelastung im Wasser. Hohe Koloniezahlen deuten auf Ablagerungen bzw. Biofilme innerhalb des wasserführenden Systems hin und stellen daher insbesondere im zahnmedizinischen Einsatz ein Hygieneproblem dar. Legionellen können schwere Lungenentzündungen verursachen , wenn sie z. B. in Form von kontaminiertem, zerstäubtem Wasser aus Dentaleinheiten über die Atemwege aufgenommen werden. Keime der Gattung Pseudomonas spp. (z. B. P. aeruginosa) bedeuten im Spülwasser von Dentaleinheiten besonders für immunsupprimierte Patienten eine Infektionsgefahr, da sie über Schleimhautläsionen in Gewebe und Blutbahn eindringen oder auch die Atemwege besiedeln können.

Bakterienanalyse für Wasser aus Behandlungseinheiten

Wir führen die jährliche Untersuchung gemäß dem Hygieneplan Ihrer Zahnarztpraxis in unserem Labor mittels der klassischen mikrobiologischen (kulturellen) Methode durch. Der Test erfasst Legionellen, die Koloniezahl bei 36 °C sowie Pseudomonas spp. und Pseudomonas aeruginosa. Dabei werden die in der Probe vorhandenen Keime gezielt vermehrt, was im Falle der Legionellen standardmäßig zehn Tage dauert. Im Anschluss liegt ein quantitatives Testergebnis vor, das in sogenannten koloniebildenden Einheiten (KBE) je 100 ml angegeben wird. So erfahren Sie nicht nur ob, sondern auch wie stark Ihr Wasser belastet ist.

PDF fileZahnarztpraxis_Anleitung.pdf

 

* Hinweis zur behördlichen Anerkennung der Untersuchungsergebnisse:
Die hier angebotene Wasseruntersuchung für zahnärztliche Behandlungseinheiten beruht auf einer durch Sie selbst durchgeführten Probennahme. Wasser aus zahnärztlichen Behandlungseinheiten unterliegt zwar nicht der Trinkwasserverordnung, die für eine behördliche Anerkennung der Ergebnisse zwingend eine Probennahme durch geschultes Personal im akkreditierten Bereich vorsieht. Dennoch scheinen die für die Hygieneüberwachung zuständigen jeweiligen Landesämter in einigen Fällen auf einer akkreditierten Probennahme zu bestehen, während in anderen Fällen eine selbst durchgeführte Probennahme akzeptiert wird (z. B. in Bayern und Baden-Württemberg). Aus diesem Grund weisen wir darauf hin, dass (obwohl wir die Wasseranalyse in unserem Labor mittels akkreditierter Methoden durchführen) für die von uns zur Verfügung gestellten Untersuchungsergebnisse eine behördliche Anerkennung nicht garantiert werden kann. Im Zweifelsfall setzen Sie sich diesbezüglich bitte vorab mit dem zuständigen Landesamt in Verbindung.