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Arzneimittelanalyse: Untersuchung auf Medikamentenrückstände im Trinkwasser

Probennahme-Set zur Untersuchung auf Arzneimittelrückstände (inkl. Gadolinium und Lithium) im Wasser; Versand kostenlos.
Untersuchung auf Medikamentenrückstände im Wasser
Verkaufspreis (inkl. MwSt.): 99,90 €
Untersuchungsfrist:
ca. 10 Werktage
Beschreibung

Arzneimittelrückstände im Trinkwasser? Jetzt testen!

Immer wieder wird in den Medien berichtet, dass im Trinkwasser Rückstände von Arzneimitteln nachgewiesen wurden. Im Jahr 2014 hat z. B. das Kontrastmittel Gadolinium im Trinkwasser für Aufsehen gesorgt. Mit dieser Wasseranalyse verschaffen Sie sich Klarheit darüber, ob Ihr Leitungswasser ebenfalls belastet ist. Unser Labor weist rund 50 der am häufigsten eingenommenen Human- und Tierarzneimittel im Wasser nach:

  • Analgetika und Antiphlogistika, z.B. Codein, Diclofenac, Ibuprofen
  • Antibiotika, z.B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfamethoxazol
  • Antikonvulsiva, z.B. Carbamazepin, Phenobarbital, Primidon
  • Antilipidämika, z.B. Bezafibrat, Fenofibrat
  • Betablocker, z.B. Atenolol, Metoprolol, Propranolol
  • Gestagene, z.B. Norethisteron
  • Kontrastmittel, z.B. Amidotrizoesäure, Gadolinium, Iohexol
  • Psychopharmaka, z.B. Diazepam, Lithium, Oxazepam
  • Zytostatika, z.B. Cyclophosphamid
  • Veterinärarzneimittel, z.B. Sulfamethoxin, Tiamulin, Ivermectin
  • und mehr - die komplette Wirkstoffliste ist auf Anfrage erhältlich


Bestellen Sie Ihr Test-Set für Medikamentenrückstände

Nach Eingang Ihrer Bestellung und erfolgter Zahlung senden wir Ihnen innerhalb von ein bis zwei Werktagen ein Probenahme-Set für die Arzneimittelanalyse zu. Gemäß der beiliegenden Anleitung füllen Sie die Probe ab, verschließen das Probengefäß wieder und werfen es im von uns bereits frankierten Faltkarton einfach wieder in den Briefkasten. Nach erfolgter Laboranalyse (siehe oben angegebene Untersuchungsfrist) wird Ihnen das Ergebnis der Arzneimitteluntersuchung per E-Mail zugeschickt.

Sind Medikamente im Wasser gesundheitsschädlich?

Das Umweltbundesamt empfiehlt für nicht genotoxische (erbgutschädigende) Verbindungen einen generellen Zielwert (Vorsorgewert) von maximal 0,1 µg/L pro Einzelstoff. Bis zu dieser Konzentration wird selbst für Säuglinge und Kleinkinder kein Risiko erwartet. Überschreitet die Konzentration 0,1 µg/L, werden für die einzelnen Arzneimittel-Wirkstoffe bzw. Abbauprodukte sog. gesundheitliche Orientierungswerte, Leitwerte und Maßnahmewerte für die gesundheitliche Bewertung herangezogen. Wird der Maßnahmewert erreicht oder sogar überschritten, ist das Wasser nicht mehr als gesundheitlich unbedenklich einzustufen und sollte nicht mehr getrunken werden; die Ursache des Arzneimittel-Eintrags muss recherchiert und die Konzentration so weit wie möglich minimiert werden.

Wie gelangen Arzneimittel ins Wasser?

Humane Arzneimittel gelangen vor allem über natürliche Ausscheidungen in das Abwassersystem. Eine weitere nicht zu vernachlässigende Quelle ist die falsche Medikamentenentsorgung, z. B. über die Toilette oder den Hausmüll, der nicht verbrannt wird. Da die Technologien kommunaler Kläranlagen Rückstände von Arzneimitteln nicht vollständig entfernen können, gelangen diese mit dem gereinigten Wasser in die Fließgewässer und ins Trinkwasser. Durch Versickerung von Oberflächengewässern, aber auch durch Leckagen im Abwassersystem können Medikamentenrückstände auch ins Grundwasser gelangen.

Welche Rolle spielt die Massentierhaltung?

Rückstände von Veterinärarzneimitteln im Wasser resultieren aus der intensiven Verwendung bei der Massentierhaltung in der konventionellen Landwirtschaft. Die von den Tieren wieder ausgeschiedenen Substanzen und deren Abbauprodukte gelangen mit der Gülle auf Böden und Ackerflächen. Von dort aus versickern die Stoffe im Boden und können so ins Grundwasser gelangen. Ebenso ist eine Belastung von Oberflächengewässern durch Oberflächenabfluss („Runoff") nach starken Regenfällen möglich.

 PDF fileMedikamente_Anleitung.pdf