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Glyphosat-Wassertest

Probennahme-Set zur Wasseruntersuchung auf Glyphosat und AMPA im Trinkwasser; Versand kostenlos.
Glyphosat-Wassertest - jetzt bestellen
Verkaufspreis (inkl. MwSt.): 96,50 €
Untersuchungsfrist:
ca. 10 Werktage
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Beschreibung

Das Test-Set für Glyphosat im Trinkwasser – So einfach funktioniert's

Nach Eingang Ihrer Bestellung senden wir Ihnen innerhalb von ein bis zwei Werktagen ein Probenahme-Set für den Glyphosat-Wassertest zu. Gemäß der beiliegenden Anleitung füllen Sie die Probe ab, verschließen das Probengefäß wieder und werfen es im von uns bereits frankierten Faltkarton einfach wieder in den Briefkasten. Nach erfolgter Laboranalyse (siehe oben angegebene Untersuchungsfrist) wird Ihnen das Ergebnis der Pflanzenschutzmitteluntersuchung per E-Mail zugeschickt.

Sie haben Fragen zum Ablauf, der Probennahme oder zum Versand? In unserem FAQ finden Sie die häufigsten Fragen bereits beantwortet.

Glyphosat und AMPA,

Glyphosat ist eines der am weitesten verbreiteten Pestizide. Es dient als Breitband-Herbizid der Unkrautbekämpfung. Ein Großteil der weltweit angebauten gentechnisch veränderten Nutzpflanzen (Soja, Mais etc.) trägt ein Gen, das sie resistent gegen Glyphosat macht. Da der Wirkstoff bereits seit Jahrzehnten großflächig im Einsatz ist, haben sich allerdings bereits natürliche Resistenzen bei verschiedenen Unkräutern ("Superweeds") gebildet, die sich dadurch nur noch sehr schwer eindämmen lassen.

Glyphosat ist bei weitem nicht die einzige als Pflanzenschutzmittel eingesetzten Substanz. Zu den von der deutschen Lebensmittelüberwachung besonders häufig beanstandeten Wirkstoffen zählen u.a. Dimethoat, Acetamiprid und Carbendazim. Weltweit sind über 1000 Pestizidwirkstoffe bekannt, von denen ein Großteil für die Anwendung in der Landwirtschaft zugelassen wurde. Sie lassen sich grob in folgende Kategorien einteilen: Herbizide, Insektizide, Fungizide und Rodentizide.

AMPA (Aminomethyl-Phosphonsäure) ist das Hauptabbauprodukt von Glyphosat. AMPA ist dabei wesentlich stabiler als Glyphosat selbst. Die Halbwertszeiten (Zeitspanne, in welcher die Hälfte der Substanz abgebaut ist) unterscheiden sich folgendermaßen: Glyphosat braucht in der Regel zwischen 3 und 240 Tagen, abhängig von den Bodenbedingungen und der Temperatur; AMPA braucht ca. 78 bis 240 Tage unter Umständen sogar bis zu 875 Tagen.

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema "Glyphosat - alles, was Sie wissen müssen" findest Du hier auf unserer Seite.

Ist Glyphosat gesundheitsschädlich oder krebserregend?

In einer Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit 182 Urinproben aus 18 europäischen Ländern wurde im Urin eine Hintergrundbelastung mit Glyphosat teilweise bis zu einer Konzentration von 1,82 Mikrogramm pro Liter nachgewiesen.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat im März 2015 erstmals Glyphosat als "wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen" eingestuft. Dies steht im Widerspruch zu den bisherigen Einschätzungen vieler anderer internationaler und europäischer Institutionen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt jedoch der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, die IARC-Erkenntnisse in die EU-weite Neubewertung des Wirkstoffes Glyphosat mit einzubeziehen.

Wie gelangen Pflanzenschutzmittel ins Wasser?

Im ökologischen bzw. Bio-Landbau ist die Verwendung chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel zwar untersagt, in der konventionellen Agrarwirtschaft jedoch werden Pestizide großflächig eingesetzt, um die Erträge zu sichern. Selbst bei sachgemäßem Einsatz können Rückstände ins Grund- und Trinkwasser gelangen. Dabei spielen Faktoren wie die Bodenbeschaffenheit und die chemischen Eigenschaften des jeweiligen Wirkstoffes eine Rolle. Neben den Pestiziden selbst können auch ihre teils giftigen Abbauprodukte (Metaboliten) das Wasser kontaminieren.

Gesetzlicher Grenzwert für Pestizide im Trinkwasser

Gemäß EU-Gesetzgebung und deutscher Trinkwasserverordnung darf kein einzelner Pestizidwirkstoff bzw. relevanter Metabolit in Konzentrationen über 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/L) im Trinkwasser nachweisbar sein. Darüber hinaus darf der Gesamtgehalt von Mehrfachrückständen 0,5 µg/L nicht überschreiten.

Trinkwasser auf Glyphosat und AMPA testen

Wir weisen Glyphosat und sein Abbauprodukt AMPA in einem sogenannten Multiscreening im Trinkwasser nach.

PDF filePestizide_Anleitung.pdf

 

Probennahme gemäß Trinkwasserverordnung:

Diese Glyphosatanalyse ist als Eigenkontrolle zu Ihrer Orientierung geeignet. Wenn Sie jedoch z. B. als Hausverwaltung, Wohnungsbaugesellschaft oder Vermieter eine behördlich und gerichtlich anerkannte Pflanzenschutzmitteluntersuchung gemäß Trinkwasserverordnung benötigen, muss die Probenahme durch zertifiziertes Personal erfolgen. In diesem Fall klicken Sie bitte hier.