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Glossar

Für unser Trinkwasser gibt es so viele und strenge Grenzwerte, wie für kein anderes Lebensmittel in Deutschland. Das Umweltbundesamt gibt vor, dass das Trinkwasser auch durch den lebenslangen Genuss von zwei Litern täglich, zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung des Verbrauchers kommen darf.

In diesem Glossar geben wir Ihnen einen Überblick zu den Inhaltsstoffen im Trinkwasser, die wir analysieren. Hierbei gehen wir auf den Ursprung und die Auswirkungen auf den Menschen ein.

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Begriff Definition
Kalium (kein Grenzwert)

Kalium kommt in der Natur sehr häufig, aber nur in Verbindung mit anderen Mineralien vor. Durch Verwitterungsprozesse gelangen diese Mineralien auf natürlichem Weg in das Grundwasser. Für den menschlichen Organismus ist Kalium ein essenzieller Mineralstoff, da er für den Flüssigkeitshaushalt von Körperzellen sorgt.

Koloniezahlen bei 22 °C und 36 °C (100 Kolonien je ml)

Die Koloniezahlen bei 22 °C und 36 °C Bebrütungstemperatur (nicht Wassertemperatur) geben einen allgemeinen Überblick über den hygienischen Zustand der Entnahmestelle und/oder des Wasserversorgungssystems. Erhöhte Koloniezahlen treten häufig nach Arbeiten am Leitungsnetz und nach längerer Standzeit des Wassers auf. Kolonien die bei 22 °C Bebrütungstemperatur wachsen, weisen auf Keime hin, die natürlichen Ursprungs und für den Menschen in der Regel ungefährlich sind. Kolonien, die bei 36 °C Bebrütungstemperatur wachsen, lassen auf potentiell gefährliche Keime schließen. Erhöhte Koloniezahlen sind allerdings nicht unmittelbar mit einer Gesundheitsgefahr verbunden.

Kupfer (2 mg/l)

Das Element Kupfer ist natürlichen Ursprungs. Kupferleitungen oder kupferhaltige Bauteile können zu erhöhten Konzentrationen im Trinkwasser führen. Besonders für Säuglinge und Kleinkinder sind zu hohe Kupfer-Gehalte gefährlich. Die Folgen können Leber- und Nierenschäden sein, die oftmals nicht als solches diagnostiziert werden, da die Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten.