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Glossar

Für unser Trinkwasser gibt es so viele und strenge Grenzwerte, wie für kein anderes Lebensmittel in Deutschland. Das Umweltbundesamt gibt vor, dass das Trinkwasser auch durch den lebenslangen Genuss von zwei Litern täglich, zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung des Verbrauchers kommen darf.

In diesem Glossar geben wir Ihnen einen Überblick zu den Inhaltsstoffen im Trinkwasser, die wir analysieren. Hierbei gehen wir auf den Ursprung und die Auswirkungen auf den Menschen ein.

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Begriff Definition
Eisen (0,02 mg/l)

Eisen ist eines der häufigsten Elemente auf unserer Erde und gelangt hauptsächlich durch die Rohre in das Trinkwasser. Ein hoher pH-Wert führt dazu, dass Eisen aus den Rohrleitungen gelöst wird. Dies führt zu bräunlich verfärbtem, trübem Wasser. Zudem lässt sich schon bei geringen Mengen an Eisen eine Veränderung von Geruch und Geschmack feststellen. Daher ist der Grenzwert für Eisen sehr niedrig angesetzt. Im menschlichen Körper hat dieses Element wichtige Funktionen, unter anderem ist es für den Sauerstofftransport zuständig.

Elektrische Leitfähigkeit (2790 µS/cm)

Die spezifische elektrische Leitfähigkeit ist ein Maß für die Gesamtheit der in einer Probe gelösten Ionen und somit ein Hinweis auf den Mineralisationsgrad des Wassers. Deutlich erhöhte oder verminderte Leitfähigkeiten geben Aufschluss über die Beeinflussung des Wassers. So deuten höhere Werte auf eine Übersalzung des Wassers hin.

Enterokokken (0 in 100 ml)

Enterokokken sind Mikroorganismen, die zu den Milchsäurebakterien gehören und zu einer gesunden Darmflora beitragen. Das Auftreten von Enterokokken im Trinkwasser kann verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise können Reparaturarbeiten am Leitungsnetz oder die Ablösung eines Biofilms ursächlich dafür sein. Auch die Stagnation des Wassers, durch selten genutzte Leitungen, kann zu einer erhöhten Enterokokken-Konzentration führen. Besonders immungeschwächte Menschen weisen ein erhöhtes Erkrankungsrisiko auf. Die häufigsten Symptome sind Harnwegsinfektionen und Entzündungen der Eileiter bei Frauen.

Escherichia coli (0 in 100 ml)

Dieses Bakterium kommt im menschlichen und tierischen Darm vor. Es gilt als Indikator für fäkale Verunreinigungen des Trinkwassers und kann beispielsweise durch eine übergelaufene oder undichte Güllegrube, im Zusammenhang mit starken Niederschlägen, in den Wasserkreislauf gelangen. Bei der Infektion des Verdauungstraktes kommt es in der Regel zum Durchfall, durch den die Krankheitserreger ausgeschieden werden. Auch gefährliche Darmerkrankungen sind möglich.