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Glossar

Für unser Trinkwasser gibt es so viele und strenge Grenzwerte, wie für kein anderes Lebensmittel in Deutschland. Das Umweltbundesamt gibt vor, dass das Trinkwasser auch durch den lebenslangen Genuss von zwei Litern täglich, zu keiner gesundheitlichen Beeinträchtigung des Verbrauchers kommen darf.

In diesem Glossar geben wir Ihnen einen Überblick zu den Inhaltsstoffen im Trinkwasser, die wir analysieren. Hierbei gehen wir auf den Ursprung und die Auswirkungen auf den Menschen ein.

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Begriff Definition
Aluminium (0,2 mg/l)

Aluminium ist ein natürlicher Bestandteil des Oberflächen- und Grundwassers. Auch verwenden viele Wasserwerke Aluminiumsulfat zur Trinkwasseraufbereitung, um Bakterien und andere gefährliche Organismen zu binden. Häufig kommt es erst in der Hausinstallation (wie in Rohren und/oder Warmwasseraufbereitern) in das Trinkwasser. Aluminium kann zu Beschwerden des Nervensystems, Blutanämie, Allergien, Arthritis, Alzheimer und Demenz führen.

Ammonium (0,5 mg/l)

Ammonium ist ein Kation, das durch den Abbau von Proteinen entsteht. Hauptsächlich durch die Landwirtschaft verursacht, gelangt Ammonium in das Grundwasser. Ein erhöhter Ammonium-Gehalt im Trinkwasser deutet auf organische Verunreinigungen hin. Diese können z. B. durch Fäkalien (Abwasser), Abfall, Gülle oder Kompost entstehen. Bei einem hohen pH-Wert, kann Ammonium auch als das wesentlich giftigere Ammoniak vorliegen. In höheren Konzentrationen kann Ammonium einen unangenehmen Geruch verursachen. Die Aufnahme kann zu Reizungen der Schleimhäute und damit einhergehende Symptome, wie Atembeschwerden und Husten führen.

Antimon (0,005 mg/l)

Antimon ist ein natürliches Element, das in geringen Konzentrationen im Grundwasser vorkommt. Durch den Einsatz als Additiv in Kunststoffen, die für die Trinkwasser-Installation verwendet wurden und nicht den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, kann Antimon in das Trinkwasser gelangen. Antimon gilt als hochgiftig, sodass das Trinken von belastetem Wasser zu gesundheitlichen Problemen, wie heftiges Erbrechen oder Magengeschwüre führen kann.

Arsen (0,01 mg/l)

Arsen kommt als natürliches Element im Boden vor. Viele Wasservorkommen enthalten natürliche Arsenkonzentrationen, da es durch Sedimente und Gesteinsschichten ins Trinkwasser gelangt. Seinen Einsatz findet es auch in Blei- und Kupferlegierungen, die für Rohre der Trinkwasser-Installation verwendet werden. Da Arsen hochgiftig ist, kann schon die Aufnahme geringer Mengen schädlich sein.