Die Angabe in der Ergebnisspalte im Prüfbericht liegt bei kleiner 1/10 des Grenzwertes, weil diese Sensitivität der Messmethoden durch die Trinkwasserverordnung gefordert wird.
Als professionelles Labor ist die Aussage "0" nicht zulässig. Daher geben wir das Ergebnis als kleiner der Bestimmungsgrenze an. Die Bestimmungsgrenze liegt bei Blei zum Beispiel bei 0,0010 mg/l, darum schreiben wir hier konkret „< 0,001 mg/l“.

Zur Erläuterung: Laborgeräte haben technische Grenzen. Unterhalb gewisser Mindestkonzentrationen ist keine verlässliche Messung mehr möglich. Diese Mindestkonzentration heißt "Bestimmungsgrenze". Das Ergebnis bedeutet also sinngemäß: Wir haben nichts gefunden, können aber nicht 100%ig ausschließen, dass unterhalb der von unseren Laborgeräten detektierbaren Mindestkonzentration nicht evtl. doch minimale Spuren vorhanden sind. Derartige Angaben sind in allen Laboren üblich, wenn es um die Messung chemischer Spurenstoffe geht.