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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Finden Sie hier die Antworten auf Ihre Fragen. Sollte Ihre Frage hier nicht beantwortet werden, nutzen Sie bitte das Kontaktformular, um sich direkt an unseren Kundenservice zu wenden.


Fragen zur Probennahme/Produkt

Warum wird für den Test auf Legionellen ein separates Probengefäß benötigt?

Legionellen sind Krankheitserreger, die durch das Einatmen von Wasserdampf unter anderem eine Lungenentzündung verursachen können. Die Probennahme erfolgt aus dem Warm-/Heißwasser. Da das Trinkwasser üblicherweise aus der Kaltwasserleitung entnommen wird, erhalten Sie für den Legionellen-Test ein separates Probengefäß.

Wann ist eine gestaffelte Stagnation erforderlich?

Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt, Trinkwasser, welches länger als 4 Stunden stagniert (in der Leitung steht) nicht mehr für die Zubereitung von Speisen und Getränken zu verwenden. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sollten daher bis zu einer Stagnationsdauer von 4 Stunden eingehalten werden.
Sind die Parameter Blei, Kupfer oder Nickel in Ihrem Trinkwasser, trotz Einhaltung der Stagnationsdauer von 4 Stunden, erhöht, bieten wir Ihnen eine gestaffelte Stagnation an. Dieser Test beinhaltet 3 Proben. Damit können Sie lokalisieren, woher die Beeinflussung des Trinkwassers kommt.

Die gestaffelte Stagnationsprobennahme soll einen Hinweis auf eine mögliche Beeinflussung des Trinkwassers durch die Hausinstallation geben. Die zuerst entnommene Probe (S0) spiegelt den Zustand des von der Hausinstallation wenig beeinflussten Wassers wider und entspricht dem Wasser, das durch den Wasserversorger zur Verfügung gestellt wird. Bei der Wasserprobe, die unmittelbar nach der vierstündigen Stagnation entnommen wird (S1), zeigt das Analysenergebnis den Einfluss der Entnahmearmatur und der Hausinstallation auf das entnommene Wasser an. Die entnommene zweite Probe des stagnierten Wassers (S2) spiegelt dagegen den Einfluss der Hausinstallation wider.

Kann ich meine Wasserprobe in ein eigenes Gefäß abfüllen?

Ungeeignete Probennahmegefäße können die Proben verunreinigen und durch das Messergebnis verfälschen. Bitte verwenden Sie ausschließlich die von uns gelieferten Probengefäße.

Wie kann ich meinen Wasserfilter testen?

Haben Sie einen Wasserfilter installiert und wollen den Unterschied zwischen dem unbehandelten Trinkwasser und dem Wasser nach der Filtration testen, können Sie die gewünschte Trinkwasseranalyse zweimal bestellen. Auf dem Probengefäß sollte dann vermerkt werden, welche Wasserprobe vor und welche nach dem Filter genommen wurde.

Was ist der Unterschied bei der Beurteilung nach Trinkwasserverordnung und der nach Mineral- und Tafelwasserverordnung? Lassen sich die Trinkwasseranalyse PLUS und der Babywasser-Test kombinieren?

Die Trinkwasseranalyse PLUS wird nach den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung beurteilt. Diese geben Aufschluss über die Qualität des Wassers für den menschlichen Gebrauch. Der Babywasser-Test ist eine separate Analyse und wird nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung beurteilt. Diese Grenzwerte sind strenger und müssen erfüllt werden, damit Mineral- und Tafelwasser den Zusatz „geeignet für die Zubereitung von Babynahrung“ tragen darf.

Wünschen Sie die Trinkwasseranalyse PLUS, können Sie eine zusätzliche Beurteilung nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung ergänzen. Diese können Sie über den folgenden Link zur Trinkwasseranalyse PLUS hinzubuchen:
https://www.wasserschnelltest.de/wasseranalyse/trinkwasser/zusaetzliche-auswertung-nach-der-mineral-und-tafelwasserverordnung

Warum sind im Babywasser-Test keine mikrobiologischen Parameter enthalten?

Der Babywasser-Test enthält keine Untersuchung der Mikrobiologie, da generell empfohlen wird, das Leitungswasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung abzukochen. Nach dem Abkochen des Trinkwassers sterben die vorhandenen Bakterien ab, sodass der Verzehr unbedenklich ist.

Warum sind Standzeiten von 4 Stunden notwendig?

Das Umweltbundesamt (UBA) gibt in Ihrer Publikation „Trink was – Trinkwasser aus dem Hahn“ an, dass Trinkwasser, welches länger als 4 Stunden stagniert (in der Leitung steht) nicht mehr für die Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden sollte. Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung sollten daher bis zu einer Stagnationsdauer von 4 Stunden eingehalten werden. Um festzustellen, ob Ihr Trinkwasser die Grenzwerte einhält, empfehlen wir Ihnen diese Stagnationsdauer nicht zu überschreiten.

 

Natürlich können Sie Ihr Trinkwasser auch so testen, wie Sie es üblicherweise verwenden. Bitte beachten Sie hierbei, dass nach längerer Standzeit besonders die Parameter Blei, Kupfer und Nickel häufig den Grenzwert der Trinkwasserverordnung überschreiten.

 

Die genannte Publikation des Umweltbundesamtes finden Sie unter folgendem Link:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ratgeber-trink-was-trinkwasser-aus-hahn

Warum enthält das Probengefäß mit rotem Deckel bereits eine Flüssigkeit?

Diese Flüssigkeit ist Thiosulfat und wurde absichtlich in das Probengefäß für die Wasserprobe der mikrobiologischen Parameter hinzugegeben. Thiosulfat dient zur Neutralisation von Desinfektionsmittel.

Warum sollte pro Entnahmestelle eine separate Wasserprobe abgefüllt werden?

Um Auffälligkeiten lokalisieren und Ursachen benennen zu können, ist es wichtig, dass Sie pro Entnahmestelle eine separate Wasserprobe abfüllen. Bei Mischproben von verschiedenen Entnahmestellen erhalten Sie keine aussagekräftigen Ergebnisse und können diese nicht auf eine der Entnahmestellen zurückführen.

Reicht eine Wasserprobe für verschiedene Trinkwasseranalysen? Gibt es einen Test, der alle Parameter abdeckt?

Wir benötigen für die mikrobiologische und chemische Wasseranalyse verschiedene Probengefäße und –mengen. Weiterhin werden die Proben von mehreren Abteilungen auf Grundlage verschiedener Analysemethoden bearbeitet. Daher ist es von großer Bedeutung, die passenden Probengefäße zu verwenden. Nur so können wir einen reibungslosen Ablauf bei uns im Labor gewährleisten und für aussagekräftige Ergebnisse garantieren.


Fragen zum Versand

Warum werden die Test-Sets ausschließlich in Deutschland angeboten?

Aufgrund der längeren Versanddauer zurück nach Deutschland, können wir diesen Service jedoch nicht bei einer Wasseranalyse mit den Parametern Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C aufrechterhalten. Diese muss gekühlt transportiert werden und innerhalb von 24 Stunden bei uns im Labor eintreffen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Auch bei allen weiteren mikrobiologischen Parametern sollte die Versanddauer maximal 2 Werktage betragen. Längere Laufzeiten und/oder erhöhte Temperaturen (besonders im Sommer) können die Ergebnisse verfälschen.

 

Bitte kontaktieren Sie uns für den Auslandsversand telefonisch oder schriftlich.

Zusätzlich zum Produktpreis kommt für den Hin- und Rückversand ein Aufpreis hinzu. Bitte sorgen Sie für eine ausreichende Frankierung der Rücksendung. 

Kann ich meine Wasserprobe selber vorbeibringen?

Gern können Sie Ihre Wasserprobe bei uns im Labor abgeben. Bitte melden Sie sich dazu vorher per E-Mail oder telefonisch an, um Wartezeiten zu vermeiden.

Warum sollte der Rückversand der Wasserprobe von Sonntag bis Mittwoch erfolgen?

Ihre Wasserprobe muss an einem Werktag von Montag bis Freitag bei uns im Labor eintreffen, damit deren Bearbeitung im angegebenen Zeitrahmen erfolgen kann und sie nicht über das Wochenende liegen bleibt. Um dies zu gewährleisten, ist es wichtig, dass Sie Ihre Wasserprobe ausschließlich von Sonntag bis Mittwoch versenden, da die übliche Versanddauer ein bis zwei Werktage beträgt.

Warum erfolgt der Rückversand der Trinkwasseranalyse PLUS gekühlt und per Express?

Um Ihnen ein aussagekräftiges Ergebnis liefern zu können, müssen die Proben nach der Entnahme sofort zusammen mit den tiefgekühlten Akkus in der Styroporbox verpackt und so schnell wie möglich zu uns ins Labor gesendet werden, sodass eine Weiterverarbeitung innerhalb von 24 Stunden nach Probennahme gewährleistet ist. Dies ist vor allem für die empfindlichen Parameter Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C wichtig, da sich diese Keime je nach Nährstoffangebot (Nährstoffgehalt) im Wasser entweder sich vermehren oder absterben können.

 

Link zur Trinkwasseranalyse PLUS:

https://www.wasserschnelltest.de/wasseranalyse/trinkwassertest

Warum wird die Trinkwasseranalyse BASIS nicht gekühlt versendet?

Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung für die mikrobiologischen Parameter beträgt „0“ (0/ 100 ml). Wenn zum Zeitpunkt der Probenahme keine Keime im Wasser enthalten sind, können auch während des Transportes keine Keime wachsen. Des Weiteren haben wir interne Versuche durchgeführt, die bestätigen, dass sich die Fäkalkeime bis zu einem Zeitraum von 3 Tagen nicht grundlegend verändern. Auch für die chemischen Parameter konnten wir bei diesen Tests nahezu konstante Werte nachweisen.

 

Link zur Trinkwasseranalyse BASIS:

https://www.wasserschnelltest.de/wasseranalyse/trinkwasseranalyse


Fragen zum Prüfbericht/Ursachenbekämpfung

Ist der Prüfbericht behördlich anerkannt?

Die Analysen werden mittels akkreditierten Methoden durchgeführt. Da Sie die Probe selbst entnommen haben, wird der Prüfbericht allerdings nicht von den Behörden anerkannt. Wenn Sie eine Untersuchung benötigen, die behördlich anerkannt wird, muss auch die Probenahme durch einen akkreditierten Probenehmer erfolgen.

Das Wassermanagement des ifp Institut für Produktqualität führt diese akkreditierte Probenahme im Großraum Berlin gern für Sie durch. Wenden Sie sich dazu bitte an die Fachabteilung für Wassermanagement unter der Telefonnummer: 030 747333-1174 oder -1063.

Ist mein Trinkwasser auch zum Trinken für meine Tiere geeignet?

Wir beurteilen die Wasserproben nach der Trinkwasserverordnung die Aufschluss über die Qualität des Wassers für den menschlichen Gebrauch geben.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit den Ergebnissen an einen Tierarzt Ihres Vertrauens zu wenden. Nachfolgend ein Link mit informativen Inhalten, die Ihnen bei dieser Frage helfen könnten:
https://www.bmel.de/DE/Tier/Tierernaehrung/_texte/OrientierungswerteLeitfaeden.html

Was kann ich bei einem erhöhten Legionellen-Ergebnis tun?

Legionellen sind Bakterien, die sich bevorzugt in Warmwasserleitungssystemen bei ca. 25 °C bis 50 °C ansiedeln und z. B. über die Dusche, die Klimaanlage oder den Whirlpool die Atemwege befallen können. Eine effektive Abtötung der Keime lässt sich erst durch Wassertemperaturen ab 70 °C erreichen.
Allgemein gilt, dass die beste Legionellen-Prophylaxe ein regelmäßiger Wasseraustausch ist. Hierzu heißt es im technischen Regelwerk, dass das Wasser in der Regel alle 72 Stunden, mindestens aber wöchentlich ausgetauscht werden soll. Nach längerer Standzeit sollten Sie ausgiebig spülen. Dazu können Sie im Wechsel das Kaltwasser und Warmwasser laufen lassen und dies mehrmals wiederholen. Achten Sie darauf, dass Sie den Wasserdampf nicht einatmen. Bei extrem hohen Befunden sollten Sie keine Spülungen vornehmen, da hier das Risiko einer Infektion steigt.

Für weitere Maßnahmen ist zu klären, ob Sie in einem Mietobjekt wohnen. Ihr Vermieter ist dafür verantwortlich Ihnen gute Wasserqualität zur Verfügung zu stellen und sollte die ermittelten Werte durch eine weitere sogenannte behördlich anerkannte systemische Untersuchung absichern lassen.

Wenn Sie selbst der Eigentümer sind, sollten die Temperaturen ausreichend warm eingestellt werden. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte der Erwärmer auf 60 °C eingestellt werden. Bei niedrigeren Temperaturen steigt die Gefahr einer Legionellen-Kontamination. Ein Hochheizen der Anlage und weitere Maßnahmen sollten immer mit einem Sachverständigen abgestimmt werden, damit es nicht zu Schäden an der Hausinstallation kommt.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit sogenannte Legionellen-Filter an den Stellen zu verbauen, an denen es zur Vernebelung von Trinkwasser kommt. Diese Maßnahme ist in der Regel lediglich bei extrem hohen Befunden notwendig.

Was bedeuten erhöhte Koloniezahlen (bei 22 °C und 36 °C)?

Die beiden Parameter Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C sind Indikatorparameter. Der Parameter Koloniezahl bei 22 °C dient als Indikator für eine mögliche mikrobielle Kontamination der Wasserversorgung nach Aufbereitung bis zur Trinkwasserinstallation. Es ist ein Indikator für natürlich wassergebundene Keime. Erhöhte Koloniezahlen können auf Verunreinigungen des Trinkwassers nach der Aufbereitung und/oder im Verteilungssystem bis zur Trinkwasserinstallation hinweisen.

Der Parameter Koloniezahl bei 36 °C ist ein Indikator für die vom Warmblüter übertragenen Keime, zum Beispiel für Keime von Menschen oder Tieren und gibt den hygienischen Zustand des Wasserversorgungssystems wieder. Eine erhöhte Koloniezahl bei 36 °C kommt häufig nicht aus dem Verteilungsnetz, sondern wird durch eine Verunreinigung von außen verursacht. Hier kann es helfen den Perlator/Strahlregler der Entnahmestelle zu reinigen oder auszutauschen.

Da die Bebrütung bei zwei unterschiedlichen Temperaturen erfolgt, sind unterschiedliche Ergebnisse nicht ungewöhnlich. Eine erhöhte Konzentration der Koloniezahlen, auch oberhalb des Grenzwertes, ist nicht unmittelbar mit einer Gefährdung der menschlichen Gesundheit verbunden.

Link zur Nachuntersuchung der Gesamtkeimzahl (Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C):
https://www.wasserschnelltest.de/wasseranalyse/gesamtkeimzahl-koloniezahl

Warum liegen die gemessenen Werte eine Zehnerpotenz unterhalb des Grenzwertes?

Die Angabe in der Ergebnisspalte im Prüfbericht liegt bei kleiner 1/10 des Grenzwertes, weil diese Sensitivität der Messmethoden durch die Trinkwasserverordnung gefordert wird.
Als professionelles Labor ist die Aussage "0" nicht zulässig. Daher geben wir das Ergebnis als kleiner der Bestimmungsgrenze an. Die Bestimmungsgrenze liegt bei Blei zum Beispiel bei 0,0010 mg/l, darum schreiben wir hier konkret „< 0,001 mg/l“.

Zur Erläuterung: Laborgeräte haben technische Grenzen. Unterhalb gewisser Mindestkonzentrationen ist keine verlässliche Messung mehr möglich. Diese Mindestkonzentration heißt "Bestimmungsgrenze". Das Ergebnis bedeutet also sinngemäß: Wir haben nichts gefunden, können aber nicht 100%ig ausschließen, dass unterhalb der von unseren Laborgeräten detektierbaren Mindestkonzentration nicht evtl. doch minimale Spuren vorhanden sind. Derartige Angaben sind in allen Laboren üblich, wenn es um die Messung chemischer Spurenstoffe geht.


Allgemeines

Was unterscheidet Wasserschnelltest.de von anderen Anbietern?

Wasserschnelltest.de ist ein Portal, welches direkt vom Labor betrieben wird. Daher wird Ihre Bestellung zu keinem Zeitpunkt aus der Hand gegeben. Sämtliche Bearbeitungsschritte werden von unseren eigenen Mitarbeitern und in unseren eigenen Laboren durchgeführt.

Um jederzeit höchste Analysensicherheit zu gewährleisten, sind wir nach der weltweit gültigen Norm DIN EN ISO/IEC 17025 als Prüflabor akkreditiert sowie durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LaGeSo) als Wasserlabor für die Untersuchung von Trinkwasser zugelassen.

Kann ich Mineralwasser durch das Trinkwasser aus der Leitung ersetzen?

Leitungswasser und Mineral- bzw. Tafelwasser unterscheiden sich grundlegend. Mineralwasser hat beispielsweise einen höheren Mineralstoffgehalt und unterscheidet sich daher zum Teil auch geschmacklich vom Leitungswasser. Werden die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten, ist der Verzehr von Trinkwasser aus der Leitung unbedenklich.